Ich mag schon ein gutes Dutzend deutscher Rapper. An dieser Stelle könnten demnach auch Casper, die Orsons oder Kodimey stehen. Doch diese fast schon alten Namen werden zur Zeit von neuen verdrängt. Ob sich aber Weekend und BEKS erfolgreich einreihen können, hängt von zukünftigen Projekten ab. Wer sich jedoch bereits einen Platz gesichert hat, ist Herr von Grau. Als ich auf dem letzten Splash-Festival eine seiner berüchtigten Versteck CDs gefunden hatte, war ich bereits angefixt, aber das mich dann sein eigentliches Werk derart überzeugen und weiterhin verfolgen würde, damit hatte ich nicht gerechnet.
Anstatt mich in pseudo-analytischem Wurzelwerk zu verstricken, nenne ich abschließend bloß noch drei Adjektive, die alle übrigen Worte unnötig machen: originell, intelligent und edelicious.