In unserem Abibuch hat jeder eine eigene Seite, auf der andere ihre Abschiedsgedanken hinterlassen. Oft sind es ein bis zwei Personen, die arschkriechend sentimental werden. Ob das jetzt schlecht oder schön ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich finde es ziemlich beschissen 130 Lügen zu lesen. Meistens werden offensichtliche Eigenschaften und langweilige Geschichten breitgetreten. Um diesem Einheitsbrei ein Ende zu bereiten, habe ich von sieben Personen oder Gruppen unabhängig voneinander jeweils sieben Worte über mich abverlangt. Dies erzeugte differenzierte und wohlüberlegte Gedanken. Jedes Wort hat immenses Gewicht und kann nicht erklärt werden.
Und so sehen 49 Wörter aus:
Aktiv. Amüsant. Ansteckend. Blog. Blogger. Cineast. Cool. EDE-Partei. Egozentrisch. Eigensinnig. Eigenwillig. Einfach Ede. Einzigartig. Elegant. Engagiert. Engagiert. Erotisch. Extravagant. Fantast. Freund. Fotograf. Hilfsbereit. Idealist. Journalist. Journalist. Kreativ. Kreativ. Künstler. Literat. Melancholisch. Melancholisch. Nachdenklich. Nachdenklich. Paparazzi. Polarisierend. Powerblogger. Progressiv. Reflektierend. Regisseur. Sprunghaft. Träumerisch. T-Shirt-Designer. Überzeugt. Überzeugt. Verlässlich. Verrückt. Würstchenverkäufer. Zuverlässig.
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Ich zumindest habe meine sieben Wörter nach reiflicher Überlegung und unter Berücksichtigung deiner negativen Eigenschaften zusammengetragen und kann mit Stolz behaupten, dass an meinen sieben Wörtern über dich nichts “arschkriecherisches” dran war.
Umso mehr solltest du vielleicht anerkennen, dass das, was du als “arschkriecherisch” bezeichnest, vielleicht auch manchmal einfach aufrichtig ist ;)
Ist ja Schwachsinn, dass irgenwer da arschkriecherisch unterwegs war. xD Aber interessant wie viel unterschiedliches doch dabei ist. Gut so!
Beste Worte, um schlafen zu gehen, ein weiteres Mal. ;) :D
@Sebastian: War wohl nicht eindeutig genug. Ich wollte sagen, dass es normalerweise ein “Bootlickingbusiness” ist, ich aber nichts dergleichen in meiner Variante wiederfinde. (“Um diesem Einheitsbrei ein Ende zu bereiten,…”)