reviewED: Iron Man 2

Juni 2nd, 2010 — 2 Kommentare

Um den Kopf wieder frei zu bekommen, war gestern Kinozeit. Endlich würde ich Iron Man 2 sehen. Den Nachfolger des Überraschunghits aus 2008. Der erste Teil war wirklich ein Segen für jeden Comicfilmfan, nachdem die Qualität der Gelddruckmaschine “Comicverfilmung” stark abnahm. Wenige Monate später setzte “The Dark Night” neue Maßstäbe, aber bis dahin musste man sich an Spiderman 2 und dann auch Iron Man messen.

Leider habe ich nur noch eine vage Erinnerung an den ersten Teil, da ich ihn bloß das eine Mal im Kino sah. Er war auf jeden Fall kompakt, die Story war gut, der “Dude” hat mitgespielt und endlich erkannte auch die große Masse die Qualitäten des fabelhaften Robert Downey Jr.s . Nur das Ende war ein wenig enttäuschend.

Was konnte nun der Nachfolger bieten? Wieder nahm Jon Favreau im Regiestuhl platz. Wieder gab es einen rocklastigen AC/DC-Soundtrack. Und man sah erneut Robert Downey Jr. in seiner Paraderolle gegen einen alteingesessenen Schauspieler in der Schurkenrolle (Mickey Rourke) kämpfen. Nun, diese Konstellation schien aber nicht zu genügen, sodass auch noch gefühlt fünf andere Personen wichtige Filmminuten an ich rissen. Bis auf den Chauffeur (Jon Favreau selbst) waren es leider auch ganz interessante Figuren, die aber in dieser Masse überhaupt keinen Halt fanden. Wie auch schon Spiderman 3 leidet der neue Iron Man an Überbesetzung, sodass keine Figur angemessen beleuchtet wird. Iron Man 2 ist also zu eng geschnürt, sodass man durchaus unterhalten wird, aber keine cineastische Bereicherung davonträgt.

Abschließend möchte ich noch einige Details loben:

Ede

Witzigerweise bekam ich noch am selben Tag unerwartet Freikarten für den Film zugeschickt. Gewonnen. :)

Auf jeden Fall guter Film. Ich muss aber gestehen, dass trotz des minimalen Tiefgangs ich keine Minute gelangweilt war. Bei Avatar gab’s auch mal Atempausen… (duck und weg)

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