Zufrieden in meiner Sphäre

Juli 23rd, 2010 — 0 Kommentare

Noch 15 Tage verbringe ich Zuhause. Am 8.8. 2010 fängt mein neues Leben an. Seit über 40 Tagen sitze ich Zuhause und habe keine Verantwortung. Ich gehe nicht mehr zur Schule. Mache Tag für Tag, was ich möchte. Lese Bücher über Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt. Sehe Filme mit Alienhybriden und Möglichkeitsmenschen. Spiele nachts Basketball und sonne mich im Mittelfeld des Fußballplatzes.

Seit Jahren war ich nicht mehr so ausgeglichen. Ich bin nicht endlos glücklich, aber auch nicht depressiv. Ich fließe in einem regelmäßigen Rhythmus durch meinen Alltag und lächle die Freunde an, die meinen Weg kreuzen. Ich freue mich über jedes gewechselte Wort, aber die vielen Lügen und Intrigen höre ungern. Die Arschlöcher aus alten Schultagen leben ihr Dasein in ganz neuen Dimensionen aus.

Solange es aber nicht meine besten Freunde sind, kann es mir egal sein. Ab August gehören viele zu meinem alten Leben, mit dem ich immer meine Problemchen hatte. Ich habe stets zu viel erwartet. In einer Umgebung, deren Uhr stets vorwärts läuft, habe ich ununterbrochen daran gedreht, um mir die selben Fehler immer wieder vor Augen zu führen. Leider kann man nichts verändern, wenn zwei verschiedene Dimensionen aufeinanderprallen.

Kommentare, Beleidigungen und Liebesbriefe.