12. Oktober 2011

Nachgeholt.

Ein Monat ist vergangen und ich würde untertreiben, wenn ich behaupte, dass viel passiert sei. Ich habe in den vergangenen vier Wochen einen Freizeitpark der Emotionen besucht. Ich stieg in das Karussel der Liebe und es dreht sich unaufhörlich weiter. Ich ging in das Figurenkabinett des Ehrgeizes und zeichnete mir aus den Ausstellungsstücken eine Bewerbungsmappe für die HAW in Hamburg. Die Wildwasserbahn der Impulsivität riss mich von einer Stimmung zur nächsten.

Oft tat es weh, doch es war die Mühe wert. Man hat es mir vielleicht nicht angesehen, aber ich genoss diesen letzten Monat in Offenbach mit all meinen Sinnen. Ich atmete Energie ein, Stress dampfte aus meinen Poren und ich hielt Erfolg in meinen Händen. Nun bin ich raus aus der Riesen-WG mit mittlerweile 17 Bewohnern. Ich bin zurück in nordhessischen Gefilden und schlafe noch neben Umzugskartons.

Als ich mein FSJ im August letzten Jahres begann, hätte ich nicht gedacht, dass sich solch ein langer Weg vor mir auftun würde. Ich wäre ihn noch weiter gegangen, wenn ich das Gefühl gehabt hätte, noch mehr daran wachsen zu können. (Wie oft doch Freunde von meiner Größe überrascht sind.) Ich würde zurückkommen. Doch vorher will ich noch größer werden, um noch mehr bewegen zu können.