20. November 2011

Maeckes in Kassel.

Ja mei! Was war denn das? Wir mussten vier Stunden auf den guten Herrn Maeckes warten, weil die Zeit zwischen Einlass und Konzertbeginn unerwartet zwei einhalb Stunden betrug. Dann mussten wir uns mit einer mittelmäßigen Vorband und einem rappenden Sozialarbeiter (“Die Kuh macht muh!”) begnügen. Als Maeckes endlich die Viva Con Agua Stage betrat, spielten alle Fans verrückt. 100 Hartgesottene waren da, um eines der seltenen Konzerte in Kassel abzufeiern. Ich wusste, dass Maeckes feiern kann, aber dass er aus seinem melancholisch-ruhigem Portfolio so einen Abriss rausholt, hätte ich nicht erwartet. Und dabei bestand die Bühne nur aus ihm, seinem Macbook und zwei goldenen Klobürsten, die am Tisch klebten.