Neben den ganzen Emotionen und Gedanken zeigt mein Blog erneut, wie viel oder wenig Zeit ich habe. Im Moment sind ja Ferien und die Stunden brauchen länger, um mich in Zeitnot zu bringen. Die Arbeit der letzten Wochen war sehr intensiv. Insgesamt weniger stressig, weil fokussierter und erfahrener gearbeitet wurde, aber es bot sich weiterhin keine wirkliche Verschnaufpause.
Vielleicht war es gerade deshalb so eine schöne und besinnliche Atmosphäre in der WG. Die befürchteten Winterkloppereien blieben aus und die Gruppenaktivitäten nahmen zu. Wir waren Shoppen, Schlittschuhlaufen und Schwimmen und aßen gemeinsam in und neben Weihnachtsmärkten. Wenn die Luft dick wurde, hob man das für sich auf. Auf Streit und Zoff hatte niemand Lust.
Die Gegenwart ist toll. Alles erscheint so klar, dass es eigentlich ein Traum sein müsste. Ich weiß, was ich will und wie ich es erreiche. Wie es weitergeht? Ich habe keine Ahnung. Die Zukunft ist milchig-verschwommen. Vielleicht auch besser so, denn erwartungslos lebt sich’s leichter.

