20. Dezember 2011

Action, Animation und Fäkalhumor.

Anspruchsloses Popcornkino hat einen Namen: Michael Bay. Und dieser Mann bescherte mir einen netten Abend vor meinem Fernseher. Ich will gar nicht sagen, ob mir “Transformers – Die Rache” gefallen hat oder nicht. Viel mehr will ich zusammenfassen, was ich die letzten zwei einhalb Stunden sah.

  1. Animation. Das ist kein Effektfilm, sondern ein waschechter Animationsfilm im Sinne von Pixar und Dreamworks. Nur dass hier eben ein paar Schauspieler zwischen die Roboter gepackt wurden.
  2. Ägypten. Und das, was davon übrig bleibt.
  3. Sex. Es gab Liebe zwischen Hunden, zwischen Shia Labeouf und einem Roboter mit Brüsten und Megan Fox’ Bein wurde von einem Spielzeugauto begattet.
  4. Blechclowns. Da war ein rostiger Opa-Roboter, der an einem Stock ging und Bremsschirme pupste. Außerdem sah ich zwei Zwillingskarossen, die ständig aufeinander einprügelten und dumme Sprüche von sich gaben. Hatte ich schon das Spielzeugauto erwähnt, welches Megan Fox’ Bein begattet hat?
  5. Haschkekse.
  6. Megan Fox.
20. Dezember 2011
18. Dezember 2011

Ich kann jetzt noch glücklicher sterben, weil ich endlich… Ach, fangen wir von vorne an. Ich war in Frankfurt – mal wieder.  In der Alten Oper – endlich. Da wollte ich schon immer hin, weil dieses Prachtstück einladend edel am Ende der Zeil steht. Weil das Schicksal es so wollte, hatten wir Karten für ein Konzert des hr-Sinfonieorchesters. Und das war nicht irgendein hochnäsiges klassisches Geigengedudel mit Operngläsern, Nerzmänteln und Altreichen. Es ging um die Filmmusik des wohl besten Komponisten John Williams in den Filmen des wohl besten Regisseurs Steven Spielberg! Hallo?! Diese Männer haben uns 25 Filmperlen geschenkt, bei deren Titeln man ehrwürdig in die Knie sinkt und wieder zum Kind wird.

Um das noch mal klarzustellen: ich saß in einer der weltbesten Opernhäuser und hörte weltbeste Musik von weltbesten Filmen! Es begann episch mit Klängen und Bildern aus “Jurassic Park” und “Der Weiße Hai”. Es folgten die melancholischen Klänge aus “Schindlers Liste”, bevor das Orchester in goldenem Licht erstrahlte, als “Indiana Jones” klanglich einiges hermachte. Nach einer kurzen Pause und weiteren bekannten Titeln folgten zwei Zugaben, die okay waren, aber mein Bedarf an genialer Filmmusik war bereits befriedigt und ich fertig zur Abreise. Doch es folgte eine dritte und letzte Zugabe, die mir einen Lebenstraum erfüllte. Ich kann jetzt noch glücklicher sterben, weil ich endlich die Star Wars Titelmusik live gehört habe! Als niemand mehr mit irgendwas rechnete, haute der Dirigent Frank Strobel den größten Hit raus, der nicht mal von Steven Spielberg war. Und die wildgemischte Zuhörerschaft war von vorne bis hinten gleichermaßen begeistert.

In Zukunft will ich unbedingt mehr solcher Sachen besuchen, auch wenn es schwierig sein sollte die Epik dieses Abends zu übertrumpfen.

4. Dezember 2011

 

Als ich von den ersten Noten erfuhr, schenkte ich meinem Briefkasten wesentlich mehr Aufmerksamkeit als sonst. Normalerweise landen dort doch eh nur Rechnungen und Werbeblätter. Die wichtige Post wird vom privatisierten Weihnachtsmann, der Post, an die Tür gebracht. Jetzt tingelte ich also Stunde für Stunde an den weißen Blechkasten, bis ich endlich den schicksalhaften Brief aufriss und stumm die Zeilen las, die Erleichterung bedeuteten. Keine Euphorie, weil ich mit dieser durchschnittlichen 3,08 noch bewerben muss, aber ich bin nicht rausgeflogen. Und das sind dieses Jahr schon einige, wenn man dem Internet und meiner Recherche Glauben schenkt.

Nach der Eignungsprüfung hatte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr erhofft, aber Noten bleiben ein Ekel und hindern mich nicht am Weiterkommen.

29. November 2011

Ich warte auf meine Note von der Eignungsprüfung. Ich habe unheimlich viel Zeit. Und ich verdiene keinen Groschen. Ich lebe also ein sehr erfülltes Leben, wenn man von der mangelnden Shoppingbereitschaft absieht. Und weil das nun mal alles so ist, wie es ist, brauche ich eine Beschäftigung. Oder zwei. Derzeit hole ich Fallout 3 und Team Fortress 2 nach, um mich wieder jung zu fühlen, wenn ich virtuellen Gestalten das Leben ausknippse.

Das macht zwar Spaß, ist aber langfristig sinnlos. Deswegen saß ich die komplette letzte Woche am Homepage-Design meines Vereins. Davor dachte ich mir ein großes Projekt aus, das ich gemeinsam mit Basti bis nächstes Jahr gestemmt bekommen möchte. Er programmiert und ich designe. So viel dazu.

Aber weil sich so ein großes Projekt in die Länge zieht, brauchte ich ein mittleres für jetzt. Ein Projekt, welches einen meiner Träume erfüllt, womit ich mir ein paar Euros dazuverdiene und dessen Erfolg absehbar ist.